Winterschlaf

 

Als Winterschlaf bezeichnet man das gezielte Absinken der Körpertemperatur während der Wintermonate bei bestimmten Säugetierarten. Der durch geringere Herz- und Atemfrequenz gesenkte Energiebedarf und das Fettpolster, das sich die Tiere über die Sommermonate angefressen haben, erlauben eine sicheres Überwintern in der Natur.

Igel - Winterschläfer im Garten

Der klassische Winterschläfer, der auch in heimischen Gärten vorkommen kann ist der Igel. Gegen November senkt der Igel seine Körpertemperatur von 35C auf nur noch 5C ab und verringert seinen Herzschlag auf 1/20tel der üblichen Frequenz. Auch die Atmung sinkt auf ca. 1/10 des Normalniveaus.

Am besten ist es den Igel in dieser Phase völlig in Ruhe zu lassen. Zu früh aus dem Winterschlaf gerissene Tiere können Ihren Nahrungsbedarf üblicherweise nicht decken und gehen ein. Ein bei Igel besonders beliebter Platz ist übrigens der Komposthaufen. Dieser solle vor allem in Winter nicht mit z.B Hacken oder Stichgabel bearbeitet werden um Verletzungen des schlafenden Tieres zu verhindern.

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