Das Ziel bei der Lagerung ist es, die Kräuter im getrockneten Zustand so lange wie möglich nutzbar zu erhalten. Dies bedeutet, dass sie vor Licht, Wärme, Frost, Feuchtigkeit und Luft geschützt werden müssen.
Nach dem Trocknen sollten die getrockneten Bestandteile der Kräuter so schnell wie möglich unter Verschluss gebracht werden. Je länger sie der Luft ausgesetzt sind, desto leichter ziehen sie wieder Feuchtigkeit beziehungsweise desto mehr verflüchtigen sich ihre natürlichen Aromen und Wirkstoffe.
Tiegel und Gläser

Wählen Sie deswegen das zukunftige Behältnis in der Größe so aus, das es ziemlich genau der Menge entspricht, die darin gelagert werden soll. Denn auch in dem Gefäß sollte so wenig Luft wie möglich enthalten sein. Zum Lagern bieten sich Behälter und Flaschen an aus getöntem Glas oder Keramik. Wichtig ist ein gut schließender Deckel. Solche Behälter lassen kein direktes Sonnenlicht hindurch und schützen so die Pflanzenbestandteile vor Ausbleichen und Oxidation.
Wer bestimmte Kräuter oft verwendet, der sollte diese in der Küche unbedingt zusätzlich in einem dunklen Schrank aufbewahren.
Wiederum der Hinweis auf das direkte Beschriften der Behältnisse mit Datum und Inhalt, damit man seine Schätze auch wiederfindet, wenn man sie braucht.
Auch wenn es übertrieben erscheinen mag, so ist es doch sehr ratsam die Behälter vor jeder neuen Nutzung einmal zu desinfizieren durch Auskochen im Wasserbad oder im Ofen. Letztendlich überwiegt der Ärger, wenn sich doch Bakterien, Schimmel oder Pilze im geernteten Kraut breit machen und für Unheil sorgen, weil man sich diesen kleinen Arbeitsschritt sparen wollte.





