Rosen pflegen

 


"Rosen, ihr blendenden,
Balsam versendenden!
Flatternde, schwebende,
Heimlich belebende,
Zweiglein beflügelte,
Knospen entsiegelte,
Eilet zu blühn!"


- Johann Wolfgang von Goethe -
(Faust II, Vers 11699 ff. / Chor der Engel)


Grundsätzliches zu Rosen:

Richtige Standortbedingungen:
Die "Königin des Gartens" beansprucht ihrem Namen gerecht werdend den besten Platz im Garten, da sie eine Sonnenanbeterin ist. Sie liebt direkte Sonne, mag aber keine stehende Hitze. Deswegen ist als Standort eine sonnige Ost- oder Westseite häufig besser geeignet als eine trockene Südseite mit Hitzestau, denn sie benötigt zwingend gut durchlüftete Standorte. Leider hat die Rose auch vergleichbare Allüren wie eine Adlige und ist sehr anfällig für Pilzbefall.

Sollten Sie nur über einen mäßig gut geeigneten Platz für ihre Rose im Garten haben, dann sollte eine kleinblütige Rose gewählt werden, da diese mehr Erfolg verspricht, trotzdem üppig zu blühen.

Desweiteren muß man auf gute nährstoffreiche, durchlässige und wasserhaltende Böden achten. Am besten wäre ein humoser, tiefgründiger Lehmboden. Finden Sie in Ihrem Garten eher einen sandigen Boden vor, dann kann man diesen durch Anreicherung mit reichlich Komposterde verbessern.Die Rosenarten Rosa rugosa und Rosa pimpinellifolia wachsen tatsächlich auch recht gut in sandigen Böden. Bei Böden mit einem hohen Tonanteil empfiehlt sich hingegen eine gute Durchmischung mit Sand und Kompost. In Moorböden ist vom Rosenpflanzen komplett abzuraten. Sie sind zu sauer und nährstoffarm für Rosen.

Richtig Gießen:

Rosen gehören zu den Tiefwurzlern. Sind sie einmal gut eingewachsen an ihrem Standort, dann muß man sie nur noch bei starker Trockenheit gießen, denn sie können sich auch dann noch sehr gut selbst versorgen mit dem vorhandenen Wasser in tieferen Bodenschichten.
Nach dem Pflanzen müssem sie die ersten Wochen allerdings doch einmal pro Woche ausdauernd gegossen werden. Gegossen wird nur der Wurzelbereich. Dafür sollte man den Morgen wählen, um der Pfanze die Möglichkeit zu geben wieder abzutrocknen falls doch Blätter benetzt wurden. Wie schon zuvor erwähnt, sind Rosen sehr empfindlich mit Feuchtigkeit, da sie schnell befallen werden mit Echtem Mehltau und Sternrußtau.

Richtig Düngen:

Direkt im ersten Jahr nach dem Pflanzen, sollte man Rosen noch garnicht düngen, denn durch das stark angeregte Wachstum, geht die meiste Kraft der Pflanze in die oberirdischen Bestandteile und nicht so sehr in die Wurzeln. Gerade das Wurzelsystem sollte sich aber zunächst einmal gut ausbilden, damit die Pflanze sich später ausreichend selber versorgen kann.
Nach dem ersten Jahr düngt man Rosen immer reichlich im Frühjahr mit einem organischen Volldünger zur Anregung des Wachstums und der Blütenbildung. Wenn Sie es für nötig halten nach Juli noch nachzudüngen, dann sollte auf jeden Fall auf Stickstoff im Dünger verzichtet werden, da dieser die Bildung neuer Triebe anregt und die Zeit ab da knapp wird zum ausreichenden Verholzen. Möglicherweise besteht dadurch die Gefahr der Frostschäden an den neuen Trieben während des kommenden Winters.
Um allgemein die Verholzung der Triebe zu fördern, kann ab September prophylaktisch mit Kalium gedüngt werden.

Rosen, die ganzjährig als Kübelpflanze gehalten werden, düngt man ca.alle 3 bis 4 Wochen mit organischem Flüssigdünger während der Vegetationsperiode.


Den besten orgamischen Rosendünger gibt es in pelletierter Form von dem Düngemittelhersteller Ludwig Engelhart. Es handelt sich um einen NPK-Dünger (6-5-9-2) mit Magnesium- und Eisenanteilen für gesundes kräftiges Wachstum und hohe Blühfreudigkeit.

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